LL – Kapitel 7 ==> Arbeitsbeginn

07-arbeitsbeginnDie 2 Mädels wanderten durch den Garten. „Soll das heißen ich muß nur die Mauer einreißen und dann ist wieder alles in Ordnung?“ wollte das Libellchen wissen. „Das einreißen alleine reicht nicht. Du mußt herausfinden warum du die Mauer überhaupt gebaut hast. Wenn du nicht den Grund für den Mauerbau herausfindest, kann es jederzeit wieder passieren, daß du ganz unbewusst zum Bauen anfängst.

Doch wenn du die Ursache herausfinden kannst, kannst du zukünftige Probleme verhindern.“ „Ja, aber wie soll ich denn die Ursache herausfinden?“ „Dabei helf ich dir natürlich, deshalb bist du ja zu mir gekommen. Ich kann dich aber nur auf deinem Weg begleiten. Gehen mußt du ihn schon selber. Mach dir keine Sorgen, zusammen schaffen wir das schon.“ MagdaLena lächelte zuversichtlich.

„Fürs erste hab ich mal ein paar Denkanstöße für dich:

1. Du bist nicht geerdet, d.h. du machst dir selbst mehr Druck als notwendig wäre

2. Du solltest immer auf dein Bauchgefühl hören. Wenn dein Verstand und dein Bauch unterschiedlicher Meinung sind, hat dein Bauch immer recht.

3. Du wirst emotional sehr stark von deiner Umgebung beeinflußt.

Na wie mach ich mich bisher? Nein, nicht antworten. Ich hab auch noch 3 Fragen für dich:

1. Kann es sein daß du dir viel Streß selber machst?

2. Hast du schon mal nicht auf deinen Bauch gehört, und warst dann von dem Ergebnis enttäuscht?

3. Hattest du schon mal einen emotionalen Ausbruch und wußtest gar nicht, warum du so reagierst, wie du es gerade tust?“

Libellchen starrte MagdaLena mit offenem Mund an. Viel besser hätte sie die größten Problemfelder ihres Lebens auch nicht beschreiben können. Woher wußte sie das bloß alles? Sie mußte eine echte Hexe sein!

„Warte noch bevor du mir antwortest.“ MagdaLena unterbrach das Libellchen als sie sich gerade rechtfertigen wollte. „Denke in Ruhe über dein Leben nach und versuche alle Momente zu finden, wo die Beschreibung zutrifft. Wenn du willst kannst du sie ja auch in deinem Tagebuch zusammen schreiben. Ich muß mich jetzt um ein paar Kleinigkeiten kümmern. Was hältst du davon wenn wir uns am Nachmittag bei Pandora treffen!?“

„Ja, okay!“ Das Libellchen glaubte zwar nicht fürs nachdenken ein paar Stunden zu brauchen, aber ein paar Stunden im Garten in der Sonne, klangen für sie sehr verlockend. Also holte sie ihr Tagebuch aus ihrem Zimmer und suchte sich einen sonnigen Platz im Garten. Sie irrte durch den Garten und suchte ein bequemes Plätzchen als sie Jack ein paar Meter vor sich sah. Sie wollte gerade zu ihm gehen, als er sich in Bewegung setzte und von ihr weg ging. Sie war neugierig wo er hin wollte und folgte ihm. Er ging direkt auf eine Wand voller Blumen zu. Und direkt durch sie durch. Wie? Schon wieder ein Geheimnis?

Neugierig wie sie war folgte sie ihm. Sie sah dass auch die Blumenwand wieder einen versteckten Eingang hatte. Als sie durch den Eingang hindurch getreten war, stand sie auf einer Lichtung. In der Mitte war ein Holztisch mit rechts und links einer Holzbank. Die Sonne spendete Wärme und die Blumen leuchteten fröhlich. Ja hier würde sie es ein paar Stunden aushalten. Das Libellchen freute sich sehr den Platz gefunden zu haben, auch wenn Jack schon wieder verschwunden war. Sie würde erstmal hier bleiben.

MagdaLena traf sich zur selben Zeit mit Puschkin in der Küche. „Und was meinst du?“ knurrte der Panther. „Sie ist ein leichter Fall“ erwiderte MagdaLena. „Sie ist bereit mitzuarbeiten und wenn notwendig etwas zu ändern. Sie braucht nur hin und wieder einen kleinen Anstupser. Aber du wirst sehen in einer Woche ist sie ein neuer Mensch. Glücklich und zufrieden!“

© Libellchen, 2011

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