LL – Kapitel 18 => Ich

18-ich„Brauchst du eine Pause?“ Die Worte der Berghexe holten das Libellchen aus ihren Gedanken zurück. Immer wenn sie an den süßen Typen dachte, schweiften ihre Gedanken ab. Aber das war Vergangenheit. Jetzt ging es um sie. Und zwar nur um sie! „Nein, geht schon. Bin wieder ganz im hier und jetzt!“ „Na dann. Hier hast du die letzten 2 Zentren über die wir noch nicht gesprochen haben.“ MagdaLena zeigte auf ein gelbes und rotes Zentrum. „Okay. 2 definierte Zentren. Richtig?“ „Ja, richtig! Das macht richtig Spaß, oder?“ „Ich finds total spannend. Und mit welchem wollen wir anfangen?“

„Ich denke die werden wir gemeinsam erledigen. Das gelbe ist das Selbst und das rote ist das Ego. Da die Zentren definiert sind heißt dass, du weißt wer du bist und lebst auch danach.“ „Ja das stimmt. Ich hab immer schon genau gewusst wer ich bin, auch wenn ich es nicht immer kommunizieren konnte. Ich für mich, war mir da immer sicher. Und ich hab auch immer danach gelebt.“

„Kommen wir nun zum Problem dabei. Es gibt auch Menschen die diese Zentren offen haben. Diese haben ein Problem damit entweder herauszufinden wer sie sind, oder sie wissen nicht wie sie bekommen was sie wollen, oder beides. Und wenn dann jemand wie du daherkommt und da ganz Selbstbewusst durchs Leben stapft, dann können solche Menschen schon mal ein Problem mit dir bekommen.“

Bei der Erklärung ging dem Libellchen ein Kronleuchter auf. „Könntest du noch ein Chart für mich ausdrucken?“ Sie sagte MagdaLena ein Geburtsdatum und als sie das Chart in Händen hielt und die 2 weißen Flächen betrachtete, wusste sie auf einmal warum ihr Vater ein Problem mit ihr hatte.

„Und was soll ich jetzt tun?“ „Lebe dein Leben so wie du es für richtig hältst. Du weißt ja wer du bist und was du willst. Wenn du dich für ihn verbiegst, werdet ihr im Endeffekt beide nicht glücklich sein. Das er ein Problem mit dir hat, ist nicht deine Schuld. Vielmehr hat er ein Problem mit sich selbst, dass er, weil es einfacher ist, auf dich projiziert.“

„Uff.“ Das Libellchen ließ sich auf die Bank fallen. „Das ist echt heftig.“ „Ja, das ist es. Aber du hast den Rest deines Lebens Zeit, dich mit dir und mit deiner Umwelt auseinander zu setzen.“ MagdaLena machte ihr echt Spaß. Sie hatte so viele Informationen erhalten und die musste sie jetzt auch alle erstmal verarbeiten. „Jetzt sind wir aber fertig, oder?“ „Für heute auf jeden Fall. Aber wie gesagt, ein paar Kleinigkeiten hab ich noch für dich. Aber die heben wir uns für morgen auf. Jetzt würd ich vorschlagen stärken wir uns erstmal und anschließend lernst du eine Besonderheit des Himmelreiches kennen.“

Was genau da noch auf sie zukommen würde, wollte die Berghexe zwar nicht verraten, aber das Libellchen würde sich einfach überraschen lassen. Solange es nichts mit einem Zentrum zu tun hatte, war sie erstmal glücklich. Sie war zwar dankbar über alles was sie heute wieder erfahren hatte. Aber jetzt war es erstmal genug.

© Libellchen, 2011

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s