GedankenHygiene

Heute gab es in einer der Gruppen in Facebook die Frage, ob es eigentlich auch einen deutschen Begriff für MindSet gibt – meine Ideen waren:

  • GedankenHygiene
  • NeuProgrammierung deiner Überzeugungen

irgend so was in der Art.

Wenn wir davon ausgehen, dass über 95 % unseres Seins im UnBewussten ruht – und uns nur bis max. 5 % bewusst sind – dann ist es ganz wichtig, unser UnBewusstes immer wieder mal eines Osterputzes zu unterziehen – und im Prinzip ist genau das die MindSet-Arbeit.

Es geht darum, dass wir uns unserer Glaubenssätze bewusst werden – und diese eventuell zu ver.ändern. Eventuell – aus dem Grund, weil es jedem frei steht, ob man wirklich etwas ver.ändern möchte – oder auch nicht.

Glaubenssätze sind das, woran wir glauben – großteils unbewusst – weil bewusst wissen wir oft, was wir wollen – und wie wir es wollen – aber wenn wir unbewusst vom Gegenteil überzeugt sind – dann wird letztendlich das passieren, wovon wir unbewusst überzeugt sind.

Ich hatte es vorher schon geschrieben – 95 % unseres Seins ist un.bewusst – eigentlich sind es 96 % bis 98 % – es ist wie ein Eisberg – der Teil, der sich unter Wasser befindet ist unser UnBewusstes – der kleine Teil, der aus dem Wasser reicht, sind dann die 2-4 % unseres BewusstSeins.

Jetzt gibt es ja in den bekannten MindSet-Prozessen PowerSätze, die man täglich – möglicherweise vor dem Spiegel – immer und immer wiederholen soll. Ich gestehe, davon halte ich persönlich nicht wirklich viel.

Ich persönlich arbeite ja mit meinem Freund KU zusammen – und für mich funktioniert diese Arbeit mit dem UnBewussten am Besten, wenn ich meinen Freund KU davon überzeuge, dass wir mehr Spaß haben, wenn etwas so wird, wie ich es gerne hätte.

Nehmen wir das Beispiel mit – schlank und rank. Falls wir uns persönlich kennen, weißt du, dass das nicht so ganz mein Fall ist – ich bin eher ziemlich mollig und wenig bis nicht sportlich.

Wenn ich mich jetzt nackt vor den Spiegel stelle und zu mir sage – ich bin schlank und rank – dann bekommt mein Freund KU maximal einen Lachanfall – aber es wird sich nichts ändern – und ich werde jetzt nicht von gleich auf jetzt 40 bis 50 kg abnehmen.

Aber wir haben einen Deal geschlossen – also mein Freund kU und ich – ich hab einen Weg gesucht – und gefunden, wie wir mehr Kondition bekommen – und auch etwas Gewicht abbauen – ohne, dass ich da irgendwelche komischen täglichen Aktionen starte.

Wie mach ichs?

Womit hab ich meinen Freund KU überzeugt, dass wir es schaffen, dass ich es heuer noch schaffe, endlich wieder mehr Kondition und weniger Gewicht zu haben?

Ich renoviere und saniere mein Haus und meinen Garten – das macht mir – meist – Spaß – und es bringt eben nicht nur mehr Kontition und weniger Gewicht, sondern auch noch eine angenehmere Wohnumgebung.

Meist – nein, nicht immer – manchmal fehlt mir auch die entsprechende Motivation – dann mach ich eben mal nen Tag „blau“ – schließich bin ich in Pension – und nicht mehr die Jüngste – ab und zu darf das durchaus sein.

Ich habs gestern wieder gemerkt – ich wollte – so richtig – und ich hab auch wieder einiges bewegt – da schaffe ich auch wesentlich mehr – als an jenen Tagen, an denen ich mich quasi zwingen muss. Wobei ich schaue, dass ich jeden Tag – wenn das Wetter passt – mindestens 1 Stunde im Garten etwas tue.

Jetzt mit Installatör musste ich in meinem zukünftigen Salon einiges umräumen – da ist wieder einiges weiter gegangen – es schaut zwar grad sehr chaotisch aus – weil alles zusammen geschoben ist, damit die mit der neuen Heizung rein konnten – und die alte raus karren konnten – aber ich hab auf der anderen Seite auch die grüne Tonne wieder mal mit Müll befüllt.

Ich wollte dir dies nur als ein Beispiel von vielen aufzeigen – ich bin überzeugt davon, dass weder Suggestionen und Affirmationen – noch PowerSätze – wirklich etwas nachhaltig und dauerhaft ver.ändern. Das ist für mich sowas wie Pillen – sie behandeln die Symptome – nicht die Ursache.

Ja – gut, mal mit Pillen anzufangen, wenn man eine akute Erkrankung hat – aber irgendwann sollte mal wieder von den Medis runter kommen – und an den Ursachen arbeiten – nicht, indem man sie überspielt – sondern in einer Art und Weise, wie sie unser UnBewusstes verstehen und auch akzeptieren kann.

Ich persönlich habe meinen Freund KU – den ich davon überzeuge, dass Dinge, die ich erreichen möchte – uns beiden Spaß machen werden – und dieser mein Freund KU setzt alles in Bewegung, damit es wirklich so passiert.

Nein, ich sehe keine Geister oder Wesenheiten. ich habe diese Metapher aus zwei Dingen abgeleitet

  • Huna, der Philosophie der hawaiianischen Kahunas
  • der Film – mein Freund Harvey

und es funktioniert schon seit Jahren – wenn ichs bewusst anwende und damit arbeite. Doch dazu später mehr 😉

Beitragsbild © Pixabay


Ein Gedanke zu “GedankenHygiene

  1. Pausen sind gut! Bei zu wenig Bewegung gibt es keine Verbesserung der Kondition und bei zu viel Bewegung kommt es zu einem „Übertraining“ und die Leistungskurve sinkt nach unten. Habe vor kurzem erst wieder bestätigt bekommen, was ich sowieso schon jahrelang praktiziere, auf den Bewegungsdrang warten! Nicht aktiv werden, weil man aktiv werden sollte, sondern weil man will. Wenn man dann was macht, dann geht es mit der Kondition auch nach oben! Unser Körper sagt uns schon das richtige, wir müssen nur auf ihn hören!

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