Gesetz der Anziehung

Nachdem es heute mal wieder darum ging, dass jemand meinte – man zieht das an, was man denkt – möchte ich da mal näher drauf eingehen.

Ein klares – NEIN – von meiner Seite.

Man zieht nicht das an, was man DENKT – darin ist ein DENKfehler enthalten.Man zieht das an, wovon unser UnBewusstes überzeugt ist. Und, wenn das nichts ist, was wir wollen, dann müssen wir uns genau damit beschäftigen – genau da rein gehen, wo es weh tut – und diesen Schmerz (er)lösen.

Ich hatte es schon in anderen Beiträgen geschrieben. Unser bewusstes Sein – und Denken – machen ca. 2 bis 4 % dessen aus, was uns ausmacht.

Der Rest ist un.bewusst – da ist kein Denken – da ist nur Fühlen und Tun – das sind die angeborenen Reflexe genauso, wie die antrainierten Verhaltensmuster.

Wir ziehen also nicht das an, was wir DENKEN – schon auch, aber das ist eigentlich zu vernachlässigen – weil

96 bis 98 % dessen, was wir sind – läuft un.bewusst

Was nutzt das schönste und positivste DENKEN – wenn tief in uns – in unserem UnBewussten – ganz andere Filme ablaufen?

Praktisches Beispiel – abnehmen – da gibts ja oftmals Tipps wie – fake it, until you make it – zum Beispiel – stell dich vor dem Spiegel und sage zu deinem Spiegelbild – ich bin schlank und fit und überhaupts.

Weißt du, was passiert, wenn ich das mache?

Mein Frund KU = mein UnBewusstes kriegt nen LachAnfall der heftigsten Art – und meint dann – du bist wohl bescheuert.

Der glaubt mir das nie, dass ich – JETZT – schlank und rank bin.

Ja, ich wars vor Jahzehnten – aber es nutzt mir auch nichts, dass ich mir vorstelle, dass ich wieder so sei, wie ich damals war – weil das werde ich nie erreichen – würd ich auch gar nicht mehr wollen, weil damals sah ich aus wie ein magersüchtiges Model.

Nein, es nutzt mir auch nichts, irgendwelche Diäten zu machen – weil bei mir liegt es nicht am Essen – hab ich alles schon durch – weniger Essen – mehr Bewegung machen – je mehr ich tat, um weniger zu werden, desto weniger schaffte ich es – und wurde mehr und mehr.

Jetzt hab ich aufgehört, irgendwas erreichen zu wollen – gewichtsmässig – habe meinen Fokus – meine Aufmerksamkeit – darauf gerichtet, was ich sonst noch so erreichen will im Leben – und auf einmal schwindet auch das Gewcht merklich – und die Kondition wird mehr.

Naja, ich gestehe, ich bin auch da eher extrem – weil für mich heißt Gartenarbeit nicht, dass ich Unkraut auszupfe – sondern – dass ich Bäume fälle – stechendes Dickicht rode – und mich, wenn, dann gscheit aufführ 😉

Kommen wir zurück zur Überschrift – bzw. zu dem Satz – man zieht das an, was man denkt.

Wenn ich glaube, dass ich mit Suggestionen und Affirmationen etwas ver.ändern kann, dann sollte ich mich dann nicht wundern, wenn das auf Dauer nicht funktioniert – weil eben – siehe oben – der bewusste Verstand sind 2 bis 4 % unseres Seins – also quasi nicht mal nix.

Ich muss also tiefer gehen – in Kontakt mit meinem UnBewussten kommen – wie auch immer das letztendlich passiert – ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich – und dort mal die aktuellen Überzeugungen = GlaubensSätze – erkennen – und die dann akzeptieren – oder ver.ändern.

Wenn wir bei meinem Beispiel bleiben – ich hab mir irgendwann folgende Fragen gestellt:

  • woher kommt diese Mauer, die ich um mich aufbaue?
  • wogegen brauch(t)e ich meinen Panzer?
  • was kann ich ver.ändern, dass dies nicht mehr nötig ist?

Bei mir war es dann eben, dass ich beschlossen habe, 3x Scheidung reicht – und eigentlich hab ich überhaupt keine Lust auf Partnerschaft – und nein, ich vermisse nichts, weil ich das, was manche erzählen, wie toll es ist – sowieso noch nie erlebt habe.

Da ich nicht weiß, wie es für andere ist, bedingungslos glücklich zu sein in einer Partnerschaft – vermisse ich dies eben auch nicht. Ja, manchmal brauch ich ne Umarmung – oder bissale kuscheln – aber dafür brauch ich keine Partnerschaft, das kann ich auch mit meinen besten FreundInnen.

Was kann ich ver.ändern, damit dieser Panzer nicht mehr nötig ist?

Ich lasse mir von der Umwelt nicht länger einreden, dass „man“ – und auch „frau“ – undbedingt eine Partnerschaft braucht für ein erfülltes Leben – und bin jetzt einfach glücklicher und zufriedener Single – und verliere – quasi ganz von selbst – Gewicht.

Es geht mir nichts ab – wenn ich mich auspowern möchte, fälle ich einen Baum – ent.aste ihn und schleppe diese zum Komposthaufen – dann schneide ich den Stamm klein – falle in die Badewanne – und dann ins Bett – und bin meist zufriedener – oder auch befriedigter – als in vielen meinen bisherigen Partnerschaften.

Mein Problem war nie, dass ich unbedingt einen Partner brauchte – mein Problem war, dass mir das immer und immer wieder gepredigt wurde – und ich es glaubte. auch jetzt „passiert“ es mir immer wieder, dass jemand glaubt, mir das einreden zu müssen – aber ich hab keine Lust mehr, es glauben zu wollen.

Wenn du weißt, was ich meine 😉

Sollte irgendwann mein TraumMann daher kommen, dann schick ich ihn möglicherweise nicht wieder weg – wobei ich mir auch nicht mehr vorstellen kann, wirklich nochmals mit irgendwen zusammen zu leben.

Aktuell geniesse ich einfach nur meine Freiheit.

Und ich ziehe Dinge an, von denen ich noch vor ein paar Wochen nicht zu träumen gewagt hätte. Es kommen frühere FreundInnen, die ich wirklich mochte und mag – ganz plötzlich zurück in mein Leben – aber auch neue Menschen – Freundschaften vertiefen sich, während andere abflachen.

Ich fühle mich aktuell so richtig im Fluss des Lebens – meines – Lebens – endlich angekommen. Ich kann tun und lassen, was ich will – und ich gestehe es mir auch zu – ich fühle mich niemanden mehr Rechenschaft schuldig zu sein – sondern bin einfach – ICH 😉

Ja, ich weiß, dass es da eine ganz tiefe Verletzung und Wunde in meinem UnBewussten gibt – die mich genau zu dem Menschen gemacht hat, der ich bin – ich habe jahr(zehnt)elang versucht, heraus zu finden, was genau es ist – jetzt habe ich nen Deal mit meinem UnBewussten:

Jetzt lebe ich mal mein Leben – wie ich es mir vorstelle – und wenn es irgendwann passt – wenn ich mich selbst geheilt habe – dann wird auch dieses eine Thema noch näher angeschaut werden – wenn es für mein Seelenheil nötig sein sollte, dies zu tun.

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