ich bin Coach

Sorry, ich mags nimma hören und lesen 😉

Was heute alles glaubt, als Coach anderen Leuten das Leben erklären zu können – ist einfach nimma schön.

Aber klar – wie sagte es auch so schön – damals – in einem Interview 2017, welches mich schlichtweg begeisterte – Dejan Novakovich – ich zitiere auszugsweise:

Wenn du dahinterblickst – bei vielen – es gibt eine Fassade – und wenn du dahinter blickst, da ist Nichts.

Das sind genau die Leute, die Leuten Anleitungen verkaufen, wie sie Anleitungen verkaufen, wie sie reich werden – ohne, dass sie selber je das gemacht haben.

Er spricht zwar über Online Marketing – aber man kann es auch 1:1 auf viele Coaches in der PersönlichkeitsEntWicklung umlegen – was mich auch noch faszinierte:

Das Prolem ist, dass sich die ganzen Online Marketer sich ihren ganzen Markt ruinieren.

Zwei Beispiele ……….. beide haben gute Kurse – aber beide haben in den letzten Jahren – sagen wir mal 30.000 bis 40.000 Konkurrenten gezüchtet. Die 30.000 kommen jetzt alle in den Markt, mit welchen Markt fangen sie an?

Und natürlich machen sie alle Fehler, die man so macht – und das spiegelt sich natürlich auf uns auch wieder – weil wir werden alle in den gleichen Topf geworfen.

Das ganze Interview ist leider nur auf Facebook verfügbar – aber ich habs in meiner Gruppe für Scanner Persönlichkeiten geteilt ==> hier geht es zur Gruppe

Auf jeden Fall gilt oben Gesagtes natürlich jetzt auch im Coaching Bereich – und speziell eben für MindSet und PersönlichkeitsEntWicklung – weil von einem OnlineKurs, wo man grad mal 8 Stunden in einer Gruppe verbracht hat, in denen Input rüber gebracht wird – ist man – und auch frau – noch lange kein Coach.

Aber was die ganzen Coaches alle „können“ – sie können sich lautstark verkaufen – siehe oben – womit wir wieder beim Online Marketing sind – sie verkaufen sich – und viele fallen drauf rein – und sind dann angepisst auf alles, was sich Coach nennt.

Ist auch ein Grund, warum ich nicht mehr sage, dass ich Coach bin, obwohl ichs in unterschiedlichen Bereichen bin – weil das, was ich tue, niemand wertschätzt, weil ich nicht so laut rumschrei wie alle anderen.

Achja, hatte ich auch in einem meiner Jobs – da konnte ichs schon nicht mehr hören – einerseits – ich bin ja Profi – oder auch – ich bin ja schließlich systemischer Coach. Ja – und? Bin ich auch, aber ich hab keine Lust, das jeder und jeden sagen zu müssen, damit es wenigstens irgendwer glaubt.

Na dann – ich schreib jetzt mal meine eBooks – weil die selbsternannten Coaches werden das erste Jahr sowieso nicht überleben – und dann kommt wieder meine Zeit – die dann gemütlich auf zu fangen, wenn die „neuen“ Coaches das Handtuch werfen, weil sie einfach keine Ahnung von Coaching haben.

Ausserdem sitze ich gemütlich zu Hause – in Österreich – und warte drauf, bis die Innungen der Lebens- und Sozialberater – bzw. der Unternehmensberater – auf genau die aufmerksam werden, die ohne Gewerbeschein und jeglicher Berechtigung sich selbst Coach nennen.

Oder auch Hypnose anbieten, ohne eine staatliche Zulassung dafür zu haben.

 


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