das letzte Wort

Ich hatte es schon im Blog über die Human Design Matrix beschrieben – mehrfach 😉 – es gibt Menschen, die immer das letzte Wort haben müssen – oder überhaupt immer und überall ihren Senf dazu geben müssen – siehe auch hier:

Ich möcht hier aber noch weiter gehen – es gibt Menschen, die auch immer und überall ihren Senf dazu geben müssen – und zwar unabhängig davon, ob die jeweiligen Kommentare Sinn machen – oder auch einen Bezug zum Thema haben. eigentlich geht es immer darum, dass sich manche Menschen einfach wichtig machen müssen. Und die, die das immer und immer wieder tun – haben in den meisten Fällen ein sogenanntes offenes Egozentrum.

Egozentrum ist eins von 9 Zentren, welches in 70 % der Menschheit offen ist. Nur 30 % der Menschheit haben dieses Zentrum definiert = in irgnd einer Art und Weise fest gelegt – bei mir zum Beispiel 😉 Aber 70 % der Menschheit haben diesen Bereich offen – werden dabei von anderen Menschen beeinflusst – und haben auch oftmals ein Problem mit jenen, die es definiert haben.

Ich hatte es früher schon fallweise bemerkt, dass manche Menschen – die mich gar nicht wirklich kennen – aggressiv auf mich reagiert hatten. Sie tun es auch heute noch, aber heute weiß ich, warum es so ist, wie es ist – und ich kann meist ganz gut damit umgehen. Aber manchmal „parssiert“ dann etwas, was mich wieder daran denken lässt – so nach dem Motto – mal schauen, ob diese Person ein offenes Egozentrum hat 😉

Praktisches Beispiel – ich hatte einen besinnlichen Beitrag veröffentlicht – und dann kam ein Kommentar, der begann mit den Worten – „Es ist immer schwierig, einen Kommentar zu einer solch ergreifenden Geschichte zu schreiben. Versuche ich es trotzdem: ….:“ – und meine spontane Antwort war – „man kanns auch einfach bleiben lassen, wenn was schwierig ist“ – nein, es wurde nicht verstanden – ganz und gar nicht – aber es kam auch gleich der nächste Kommentar – und nach meiner nächsten Meldung der nächste – ich habs dann einfach aufgegeben, weil deutlicher als meine 1. Antwort könnte ich nur werden, wenn ich zulasse, dass mein Kanal 44-26 einfach von der Leine gelassen werden würde.

Aber das war mal wieder so ein typisches Beispiel, in dem ich wieder mal erkennen „durfte“, dass manche einfach immer und überall ihren Senf dazu geben müssen – auch, wenn der Senf schal schmeckt – oder überhaupt nicht zum Grießschmarrn passt – was auch immer.

Wobei ich mich auch nicht mehr wundere, es ist einfach so – viele Menschen brauchen es einfach, sich immer wieder beweisen zu dürfen, dass sie wertvoll scheinen könnten, wenn sie sich nur mehr bemühen würden. Ja, war fies – aber mich kotzt es eigentlich heftig an, wenn wer schon vorher weiß – oder implementiert, was sie/er triggern möchte – und es dann doch tut – oder grad erst recht.

Ähnliche Situationen hatte ich auch schon, dass jemand einen Kommentar begann mit – „ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber …. dieses und jenes ……“ und dann genau das getan wurde, was angeblich nicht getan werden wollte.

Ich gestehe, in solchen Momenten frage ich mich – was bringt Menschen dazu, etwas zu sagen oder zu schreiben, wovon man vorweg schon weiß, was diese Meldung im Ggenüber bewirken wird. Oder – anders gesagt – warum schreibt jemand etwas – mit dem Hintergedanken, den anderen nahe zu treten – zu verletzen – was auch immer.

Musste einfach mal gesagt werden 😉

Ich erinner hier und jetzt mal auf die 3 Siebe des Sokrates?

Einst wandelte Sokrates durch die Strassen von Athen. Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“ „Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“ „Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht. „Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor. „Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“ „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“ „Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“ Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“ „Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“ „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann. „Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“ Anmerkung: Man vermutet, dass Grundlage für diese drei Siebe in der Apologie des Sokrates liegt, nach der die menschliche Weisheit und das menschliche Wissen in wenigen fundamentalen Aspekten begründet liegt: der Nichtigkeit menschlichen Wissens, denn nur Gott ist weise und die menschliche Weisheit ist nichts wert. Wer das erkannt hat ist ein weiser Mensch, doch den meisten Menschen fehlt diese Einsicht, denn Problembewusstsein, Bewusstsein der eigenen Begrenztheit und offene Fragen sind der Anfang der Weisheit. Der zweite Aspekt ist die positive Aufgabe, für die Seele zu sorgen, dass sie möglichst gut wird, während die allgemein hochgeschätzten materiellen Werte wie Geld, Ruhm, Ehre, Macht zweitrangig sind. Nur der Schaden an der Seele ist ein echter Schaden. Letztlich ist dieser fiktive Dialog eine Veranschaulichung der Maieutik und wohl eine didaktisch interessante Legende wie so vieles. (12-12-21) (Stangl, 2019).

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2019). Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.
WWW: https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/die-drei-siebe-des-sokrates-wahrheit-gute-notwendigkeit/ (2019-11-14).

Beitragsbild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay


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