Unternehmerisches Denken

Ok – mal ganz klipp und klar – meine ganz persönliche Meinung – resultierend aus langen Jahren eigener Selbständigkeit und dem, was ich in Kursen und als Support mit erlebt habe:

Wer sich selbständig macht  – bzw. machen möchte – sollte ein Mindestmaß an kaufmännischem Verständnis und unternehmerischen Denken haben.

Konkret – wenn du wegen jedem Sch….. jemanden um Rat fragen musst – wie zB welche Farbe das Klopapier in deinem Büro haben soll, damit es zu deiner noch nicht vorhandenen CI passt – dann bleib bitte in einem unselbständigen Job – und lass dir von anderen vorschreiben, was zu tun ist – um nicht selbständig denken zu müssen.

Anders gesagt – ich hab heute einen Spruch gelesen, der hier auch sehr gut her passt:

Bei manchen hat Gott Darm und Hirn vertauscht,
die können zwar scheiße denken aber dafür klug scheißen.

Ich gestehe, bei manchen Menschen, die sich selbst als UnternehmerInnen bezeichnen, muss ich direkt an diesen Spruch denken – spielen sich auf als was weiß ich was alles – und stellen dann die unmöglichsten Fragen, die ein Kindergartenkind mit etwas Grips in der Birne beantworten kann.

Nach 3 Jahren Support sollte ich solch sinnentleertes Gebrabbel ja eigentlich noch gewöhnt sein – aber anscheinend bin ichs doch nicht – weil ich im realen Leben jetzt eher von Menschen umgeben bin, die nicht nur wissen, was sie tun – sondern auch wie – und die selbst genug Hirnwindungen ihr eigen nennen, um nicht wegen jedem Schrott zur Kindergartentante zu laufen und sie fragen zu müssen, ob sie jetzt pipi gehen dürfen – oder sollen – oder was auch immer.

Sorry, aber das kanns ja nicht wirklich sein – nix im Hirn und einen auf UnternehmerIn machen wollen.

Und ja, der Großteil dieser Menschen treibt sich im Network Marketing und Affiliate Marketing herum – weil da bekommen sie alles vorgekaut – müssen nur 1:1 duplizieren – und sie machen es wirklich – 1:1 – ohne irgend was eigenes – und wundern sich dann, wenn sie weit weniger erfolg-&-reich sind als ihre großen Gurus.

Aber mal im Ernst – warum sind die ganz Großen dort, wo sie stehen?

Warum haben die Ersten ihrer jeweiligen Art den dauerhaften Erfolg?

Weil sie Grips in der Birne haben – und nicht nur einmal eine Idee hatten – sondern Ideen am laufenden Band produzieren – nicht nur Vorgekautes nachkauen – sondern eben die Vorkauer sind – die noch das frische Gras fressen – und nicht das, was schon dreimal durch irgendwelche Labmägen verdaut wurde.

Ja – klar – jede und jeder von denen hat sich selbst tausende Nachfolger gezüchtet – aber wenige davon haben auch nur eine handvoll dessen, was sie ihr eigen nennen – sowohl von eigenen Ideen, als auch von Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen.

Wenn die jeweils ersten ihrer Art, dauernd wegen Leckerlies hätten fragen müssen, wären sie genauso wenig dort, wo sie sind – und dabei ist es jetzt egal, ob das unser Arnold Schwarzenegger – damals – vor Jahrzehnten – war, oder jetzt eben die vorab erwähnten ersten ihrer jeweiligen Art, wie ein Ralf Schmitz – oder ein Said Shiripour – oder auch ein Kris Stelljes – oder im MindSet-Bereich ein Elmar Rassi – und wie sie alle heißen mögen.

Oder jetzt bei uns im Leaders Team von Builderall – wir haben die Nummer 3 und 4 vom internationalen Ranking her in unserer deutschsprachigen Community – die waren von Beginn an mit dabei – haben die Firma und die Marke mit aufgebaut – und jetzt glauben Hunderte, sie könnten es besser als die, die es uns täglich vorleben. Ja, das deutsche LeadersTeam besteht aus 6 Personen – und jede/r davon hat ihre/seine eigenen Stärken – zusammen bringen sie derart viel Content, dass es für 2 Leben reichen würde, das alles um zu setzen.

Aber nicht, wenn man dann alles nochmals 5 mal vorkauen muss – wo find ich das – wo find ich jenes – wie mache ich das – wie mache ich jenes – ja, war damals auch bei boniup so – zu blöd, um die Augen auf zu machen und sinnerfassend zu lesen – und dann einen auf großen Macher – oder Macherine – machen – und womöglich von der Mindestsicherung in Österreich – oder Hartz IV in Deutschland – zu leben  und nix auf die Reihe bekommen.

Die Typen und Typinnen haben mich damals schon aufgeregt – sie tun es auch heute noch.

Was hat das alles mit mir zu tun?

Weil – warum kommen sie jetzt wieder?

Und zwar so geballt?

Ich falle noch zu oft ins Erklären – möglicherweise auch in eine Art Rechtfertigung – für Dinge, für die ich mich nicht rechtfertigen brauche und bräuchte – sie zeigen mir auf, dass ich noch zu wenig selbstbewusst auftrete – bin – als dass sie mir am Allerwertesten vorbei gehen würden. Ich übe mich jetzt seit ein paar Tagen darin, wenn ich solch bescheuerte Fragen lese, dass ich einfach Facebook abdrehe – und den anderen das Feld überlasse – und mir dann später anschaue, wie die es handhaben.

Ich habe mich jahrzehntelang immer schuldig gefühlt – und für Alle und Alles verantwortlich – es war bei boniup tragisch – weil da so viele Vollpfosten mit dabei waren, die alle nur eine große Lippe riskierten – und dann auch gleich den Arm abrissen, wenn man ihnen den kleinen Finger reichte. Fordern, fordern, fordern – aber selbst nicht bereit sein, etwas zurück zu geben. Scheint mein grosses Thema zu sein, welchem ich mich aktuell stellen darf.

Also selbst auch mal zu fordern – und nicht mehr zu glauben, Allen Alles Recht machen zu sollen/wollen/müssen.

Ich kann es mir nicht oft genug bewusst machen – ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben – ich muss auf mich schauen, dass es mir gut geht – dass ich gesund bin – und mich in meiner Haut wohl fühle. Dazu ghört auch der Kontakt mit den Menschen, die mir wichtig und wert.voll sind.

Meine Tochter führt grad Wahlkampf, weil am 26.1.2020 Gemeinderatswahl ist – und sie als Kanditatin aufgestellt ist – da wars klar, wir sehen uns erst danach – aber ich hab auch meine Jungs heuer noch nicht gesehen gehabt – also waren wir heute – Samstag – endlich mal wieder alle drei Essen – und es war voll schön – und lustig – und mir geht es gleich wieder viel besser – ich brauch das einfach – und ich sollte es mir wieder regelmäßiger gönnen.

Netztwerktreffen sind auch was Nettes – aber dort ist mir trotzdem noch immer zu viel Negativität, vor der ich mich nicht ganz abschirmen kann.

Von daher – die Devise für 2020 – mehr Zeit mit meinen Liebsten – in angenehmer Umgebung – bei gutem Essen – hier ein paar kulinarische Impressionen:


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