Kann es sein, dass mein xyz schuld dran ist, dass ich so zyx bin?

Ja – klar – kann es sein – oder auch nicht.

Es kann auch sein, dass der Sack Reis schuld ist, der in China umgefallen ist.

Mir ist gestern mal wieder etwas so richtig bewusst geworden – ich arbeite mit dem Analysetool der Human Design Matrix, weil ich es absolut grenz.genial und stimmig empfinde, wie es mir meine ganz persönliche Veranlagung erklärt. Aber ich nutze es nicht, um irgendwo in meiner Veranlagung die Schuld zu finden, warum ich etwas nicht so kann oder bin, wie ich es gerne hätte.

Für mich ist es ein Tool – konkret eine AnalyseTool – um mir auf zu zeigen, wie ich eben veranlagt bin – und ich persönlich gehe davon aus, dass ich mir meine aktuelle Inkarnation und Lebensaufgabe selbst ausgesucht habe, bevgor ich inkarniert bin – weil ich etwas bestimmtes lernen wollte – was ich in der Gemeinschaft des großen Ganzen in der Form nicht erfahren könnte.

Ja, ich schreib schon wieder von mir – weil ich eben davon überzeugt bin – und nicht davon ausgehe, dass du genauso davon überzeugt sein musst. Jeder Mensch ist anders – von daher kannst du etwas ganz anderes glauben – aber für mich wurde Einiges wesentlich leichter und einfacher, seit ich diese meine Überzeugung als meine angenommen habe.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass du nur glücklich und zufrieden werden kannst, wenn du der gleichen Überzeugung bist – oder wirst. Ich schrieb es auch in meinem letzten Buch:

Du musst nichts von dem glauben, was ich in diesem Buch be.schreibe – aber wenn du der Möglichkeit eine Chance gibt, sich dir zu beweisen, dass es wirklich so sein könnte, dann könnte es durchaus sein, dass sich Vieles in deinem Leben in eine Richtung ver.ändert, die dir wesentlich angenehmer ist, als wie es bisher gelaufen ist – und läuft.

Klingt für dich nach WischiWaschiBlaBla?

Dann ist es gut, wenn du mein Buch nicht kaufst und liest, weil es wird dir nicht das geben können, was du dir erhoffst und erträumst – wobei – das wird auch kein anderes Buch – oder Coaching – oder Seminar – tun können – dir geben, was du möchtest – weil – und das ist Fakt – das, was du wirklich willst, kannst du dir nur selbst geben. Und solange du das noch nicht verinnerlicht hast, wirst du im Außen nach dem witer suchen, was eigentlich schon ganze Zeit in dir drinnen da war – und ist.

Doch zurück zur Human Design Matrix – sie zeigt uns unsere Veranlagung – in bildhafter Form – damit sich eigentlich Jede/r was darunter vorstellen kann. Ich gestehe, mir war Astrologie damals zu abstrakt – und die Formen der Numrologie, die ich mich näher angeschaut hatte – da fehlte mir irgend etwas – und dann lernte ich das Human Design System kennen – kurz danach dann PentaDesign – und jetzt arbeite ich mit 64keys – sie alle basieren auf der gleichen Matrix.

Da gibt es definierte Tore und Kanäle und Zentren – das sind die Bereiche unseres Lebens, deren Thematiken uns Zeit unseres Lebens begleiten werden. Diese Thematiken können wir nicht „abstellen“ – sie kommen immer wieder – das bedeutet – wir können uns ihnen stellen – und sie in unser Leben in der Form integrieren, wie sie für uns angenehm sind – oder wir können Zeit unseres Lebens dagegen ankämpfen.

Und dann gibt es – offene – Tore und Kanäle und Zentren – und diese beiden Begrifflichkeiten sind nur ein Puzzelteil eines 500er oder sogar 1.000er Puzzles. In diesen offenen Teilen unseres Seins sind wir offen für die Thematiken der andeen Menschen – werden wir von ihnen beeinflusst – und manchmal auch nachhaltig konditioniert. Hier könne wir erkennen, dass das, was wir empfinden, nicht unbedingt unsere Art ist, mit den jeweiligen Thematiken um zu gehen.

Was ich damit klar machen möchte – dort, wo wir festgelegt sind – wo es wirklich „unser“ Thema ist, dort können wir die jeweilige Ausprägung beeinflussen aber das Thema an sich ist da – und bleibt – dort, wo wir offen sind, können wir auch komplett abschalten – oder es wird auch gar nicht zum Thema gemacht, weil es eben nicht „unseres“ ist.

Ich persönlich sehe jetzt wenig Sinn darin, mich gegen „meine“ Themen zu wehren – gegen sie zu kämpfen – wie Don Quichotte gegen die WindMühlen, die er für feindliche Ritter hielt – sondern empfnde es als sinnvoller, mich eben mit den jeweiligen Thematiken zu arrangieren – sie in der Art und Weise an zu nehmen – und aus zu leben – wie es für mich stimmig und angenehm ist. Und bei den Thematiken der Anderen einfach immer wieder hinterfragen, warum ich glaube, dass ich mich jetzt damit beschäftigen sollte 😉

Und um nichts anderes geht es – es geht nicht darum, die Schuld zu suchen, wer oder was jetzt Schuld an irgenwas ist – sondern den bestmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, was schon in uns steckt – was wir als feste Veranlagung mit bekommen – oder genommen – haben – das sind auch unsere Felsen in der Brandung, an die wir uns anhalten – und worauf wir aufbauen können.

Auf der anderen Seite eben auch, nicht die Thematiken andeer Menschen zu unserem Problem zu machen – eben in Hinblick auf die offenen – nicht festgelegten AnTeile – und uns eben nicht in den Thematiken vom Rest der Menschheit zu verlieren.

Beitragsbild von falco auf Pixabay


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