PartnerRückFührungen

Ich muss heut mal bissale esoterisch werden – weil sie mir schon ewig nimma unter gekommen waren – und letztens pstete eine wieder mal in diversesten Gruppen, dass sie PartnerInnenRückFührungen macht.

Und ich gestehe – da mach ich einen grossen Bogen – um solche Menschen – bzw. konnte ich mir nicht verkneifen, zu posten,

Dass ich froh bin, sie Alle los zu sein – also meine Exen.

Weil es wahr ist.

Würde ich meine Exen lieben und begehren, hätte ich sie nicht verlassen.

Aber darum gehts ja gar nicht – diese Rattenfänger suchen sich – und finden leider viel zu viele – Menschen – meist Frauen – die von ihren Partnern verlassen wurden – und die sie so abgöttlisch lieben, dass sie alles tun, um diesen zurück zu bekommen.

Sogar – ihre Seele verkaufen

Im übertragenen Sinn

Wobei eine langjährige Freundin folgenden Kommentar schrieb:

Zurückhaben… dann würde ich ihn ja „ver-hexen“ ist doch killefit und das siedel ich schon im schwarzen Bereich an.
…..
Dieses wiederhaben wollen auf Teufel komm raus, zeigt mir, dass da was heftig schief läuft. Hat mit lieben nix zu tun.

Dem stimme ich absolut zu – auch für mich sind das schwarzmagische Praktiken – unabhängig davon, ob die Person, die so etwas anbeitet, auch wirklich weiß, was sie tut – oder einfach so naiv ist, sich nichts dabei zu denken.

Ich erinnere mich an eine Anekdote einer lieben Freundin – und hab es danach auch selbst erleben müssen – dass Frauen verlassen wurden – und danach meinten – er kann nicht gehen, ich liebe ihn doch so sehr.

Aber hallo

Geht’s noch?

Nur, weil ich jemanden liebe heißt das doch noch lange nicht, dass mich diese Person auch liebt – ich mein, vorausgesetzt, das, was ich empfinde wäre wirklich Liebe – und nicht nur ein Klammern an jemanden, der mir gut tut.

Ja, ich weiß, ich hab leicht reden – 3x geschieden – ging immer von mir aus – aber natürlich gabs auch Beziehungen und Partnerschaften, wo es anders war – wo er mich nicht so liebte, wie ich ihn.

Naja, manche waren auch so eingebildete MachoArschLöcher, dass sie dachten, ich würde sie abgöttisch lieben – und ohne sie nicht leben können.

Wobei ich persönlich auch nicht sicher bin, dass es wirklich viele Männer gab, die ich jemals wirklich geliebt hatte

Mein 1. Ex war der Vater meiner Tochter – und ich stand nach der Matura ohne Job da – und er meinte, naja, wir könnten ja heiraten – was wir dann auch taten.

Die 2. Ehe war das genau Gegenteil der ersten – es war so wie eine geschwisterliche Wohngemeinschaft – mit fallweisen kurzen sexuellen Interventionen, die ihm – glaub ich – eine gewisse Art von Befriedigung verschafften.

Die 3. Ehe war dann der Ausbruch aus der Situation, die der Freund meines 2. Ex mal so toll beschrieb, indem er mich fragte – „Das, was du von den letzten Jahren erzählst – sag mal, war dir in 2. Ehe nicht fad?“.

Naja, die 3. Ehe war nicht fad – sie war zu Beginn anders – und aufregend – aber letztendlich wars ärger, wie die beiden anderen zuvor.

Und dann gabs danach noch ein paar kleinere Episoden, die mir aber auch nur zeigten, wie gestört meine Beziehung zu Sex war – und wahrscheinlich auch noch ist – wobei es zwischenzeitlich für mich kein Thema mehr ist.

Da gabs meine große Liebe – mit ihm hatte alles gepasst – ausser, dass er verheiratet war – und beim 2. Aufflackern der Liaison dann wir beide verheiratet waren.

Und rückblickend betrachtet waren sowohl die 2. als auch die 3. Ehe irgendwie ein Ersatz dafür, nicht mit ihm zusammen sein zu können – weil beide Ehen „passierten“ nach dem (neuerlichen) Aus mit meiner großen Liebe.

Das mit ihm tat mir weh – aber ich wäre trotzdem nicht in Versuchung gekommen – ihn mit allen Mitteln zurück haben zu wollen – geschweige denn, seine Familie zu zerstören.

Und da gabs dann den LetztExLover – für den ich mich möglicherweise genauso aufgeopfert hätte, wie meine Mutter für meinen Vater – für den ich echt viel getan hatte – auch beruflich – und der letztendlich dann von einer Sekunde auf die Andere nichts mehr von sich hören ließ – das ist jetzt auch schon über 3 jahre her – und fallweise werde ich noch an ihn erinnert.

Bei ihm schmerzte nicht nur die EntTäuschung, dass der Traum von der gemeinsamen Zukunft letztendlich den Bach runter ging – also auch viel von meinem Geld – und meiner (Arbeits)Zeit – aber auch ihn würde ich unter keinen Umständen zurück haben wollen.

Ich hätte mich gefreut, wenn es irgend eine Form von Abschied gegeben hätte – aber andererseits war es so letztendlich für mich auch befreiender – weil ich nicht überlegte, ob ich vielleicht doch noch – und überhaupt.

Aber – wie gesagt – ich bin auch bissale gaga in Bezug auf Liebe und Sex und Beziehungen – nichts desto trotz bin ich überzeugt davon, dass Menschen, die ernsthaft über eine PartnerRückFührung nachdenken – noch mehr gestört sind als ich.

BeitragsBild von Inactive_account_ID_249 auf Pixabay


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