Peripheres Lernen funktioniert auch virtuell

Ich hab mir ja schon vor einiger Zeit eine Reihe über die Zentren gemäß der Human Design Matrix überlegt – also speziell so von wegen – was sind die Herausforderungen – gerade jetzt – in Zeiten wie diesen – und vor allem von den offenen Zentren.

Und dann kam mir noch eine weitere Idee.

Ich hab ja eine Ausbildung zur Suggestopädin ab solviert -naja, eigentlich 2x, damit es sich auch wirklich so richtig von selbst einprägt – und hab danach auch einen Englischkurs für Anfänger besucht, wo nur mit diesen Techniken gelehrt wurde.

Und ich habs selbst ein paar Mal in meinen EDV-Trainings so gemacht – und natürlich auch in den SchulungsMaßnahmen immer wieder unterschwellig angewendet – die Rede ist vom – peripheren Lernen.

Was soll das sein?

Peripheres Lernen funktioniert wie die Werbung in den Medien – sie wirkt nicht offensichtlich – sondern unterschwellig. Als ich Ende des vorigen Jahrtausends meinen eigenen Seminarraum hatte, habe ich Plakate gestaltet, die überall im Raum hingen – auf denen die wichtigsten Schritte bildlich dargestellt wurden.

Ein Beispiel waren die 4 Schritte des Kopierens und des Verschiebens – also was ganz Einfaches – aber Elementares – ich habe zwar die Plakate nicht mehr, aber du kannst dirs so in der Art vorstellen:

Da ging es eben darum, den immer gleich bleibenden Ablauf ständig irgendwie aus den Augenwinkeln zu sehen – damit es nicht bewusst gelernt werden braucht, sondern direkt ins UnBewusste rein gehen kann.

Selbstverständlich haben wirs auch einmal gemeinsam durch besprochen und durch gemacht – aber die Plakate hingen eben während des ganzen SeminarZyklus – von den TeilnehmerInnen immer wahrnehmbar – wenns sie es brauchten, haben sie bewusst hin geschaut – und viele meinten dann – diese 4 Schritte haben sich voll eingprägt.

War jetzt nur ein ganz kleines Beispiel von vielen – ich hatte in den ReikiSeminaren auch immer die ReikiSymbole hängen, damit die sich von selbst einprägen.

Und ja – selbstverständlich kannst du das auch für dich nutzen.

Oder was glaubst du, warum VisionBoards funktionieren?

Weil du sie nicht nur dauernd bewusst wahr nimmst – sondern, wenn du sie geschickt positionierst, sie ständig auch unbewusst wirken.

Du kennst sicher auch die Aufstellung – findest du in fast allen meiner Bücher:

Aus meinem Buch – Sei UrSache – von „because“ zu „be cause“ – ErFinde dich selbst neu

Nochmals anders dargestellt:

  • 20.000.000.000 Informationen stehen uns jederzeit zur Verfügung
  • 12.000.000 Informationen werden von unseren Sinnesorganen – unbewusst – aufgenommen
  • 40 Informationen nehmen wir bewusst wahr

Peripheres Lernen wirkt auf die 12. Millionen Informationen, die von unseren Sinnesorganen jederzeit aufgenommen und im UnBewussten gebunkert werden – daher auch immer wieder abgerufen werden können, wenn wir sie brauchen.

Wobei es in diesem Zusammenhang noch eine zweite Grafik gbt:

Aus meinem Buch – Sei UrSache – von „because“ zu „be cause“ – ErFinde dich selbst neu

Wird es hierdurch noch klarer? Peripheres Lernen wirkt nicht nur auf der Ebene der 12 Mio Informationen, die durch unsere Sinnesorgane unbewusst wahrgenommen werden, sondern dort auch noch in dem Bereich der 89 %, welche eben visuell aufgenommen werden.

Nein – du brauchst nicht immer bewusst hin schauen und die Inhalte auswendig lernen – die Infos hängen einfach irgendwo im Raum herum – allerdings solltest du sie eben so platzieren, dass du sie zumindest aus den Augenwinkeln bewusst wahrnehmen können könntest, wenn du das überhaupt brauchen würdest 😉

Kommen wir zurück zur Überschrift – was genau hab ich gemacht – bzw. mache ich?

Es geht um meine Serie über die Zentren der Human Design Matrix – wovon es 9 Stück gibt – und in jedem Zentrum befinden sich unterschiedliche Zahlen, welche für die jeweiligen Tore = Hexagramme des I Ging stehen.

Wenn ich jetzt mit Zoom Videos drehe, kann ich ja beliebige Hintergründe einblenden – also hab ich mir für jedes Zentrum einen eigenen Hintergrund gemacht – d.h. dieser Hintergrund ist während des ganzen Video zu sehen – und egal, ob jemand bewusst hin schaut oder nicht – es bleibt hängen – also sowohl, wo sich das Zentrum befindet – aber auch – welche Tore sich in diesem Zentrum befinden.

Anders gesagt – während du meine gesprochenen Input konsumierst, nimmt dein UnBewusstes zusätzlich die Infos des Hintergrundes auf – und zwar unabhängig davon, ob es dir bewusst ist – oder auch nicht.

Wenn du mehr solcher PraxisTipps möchtest, kontaktiere mich – ich mach dann jeweils eigene BlogBeiträge dazu 🙂


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