Wenn der lebenslange ÜberlebensKampf endlich aufhören darf

Igendwie gehts jetzt grad Schlag auf Schlag = eine Erkenntnis folgt der anderen – da war ja meine letzten beiden Beiträge – der über die selbst kreierten LebensDramen – und dann noch das mit dem Kämpfen – und auf einmal ploppte dieses NonPlusUltra auf:

Ich hatte Zeit meines Lebens (m)einen ÜberlebensKampf bestritten.

In der MindSet Szene gibt es ja den Bgriff des OberLimits – diese Glasplatte, über die wir nicht drüber hinaus kommen – oder auch das Thermometer, das dann immer wieder runter kühlt, wenn wir die eingestellte Temperatur überschritten haben.

Und irgendwann sprang mich mal eine Aussage an, dass Stehaufmännchen keine gute Bezeichnung ist, weil sie impliziert, dass man immer wieder hinfällt – um wieder aufstehen zu können – daran hatte ich damals gearbeitet – aber irgendwie war da doch noch was, was den Durchbruch verhinderte.

Und heute beim Aufwachen war wieder dieses Gefühl da – von damals – von dem NLP Prozess beim Coaching, als es darum ging, die Ursache meiner damaligen Probleme an zu schauen – und auf zu arbeiten – das Gefühl von Stricknadeln in den ersten 3 Monaten nach meiner Zeugung.

Und die Erinnerung an diese eine Aufstellung als Klientin, wo der Aufstellungsleiter meinte, es fehle jemand – und einen jungen Mann rein holte, in dessen Armen ich minutenlang verharrte und heulte – und mich geborgen und aufgehoben fühlte.

Während der Aufstellung dachte ich an den Sohn meines Vaters, dessen Mutter damals – 1947 nach Tirol ging, weil er das Kind nicht wollte – aber mit der Zeit wurde immer präsenter, dass es (m)ein nicht geborener Zwilling war – mein Bruder, der den Kampf gegen die Stricknadeln verloren hatte.

Ich erinnerte auch wieder an die Worte meines Coaches damals – der meinte – „Du hast das überlebt – als Embryo – was kann es da noch geben, was du nicht schaffen würdest?“

Und heute früh zogen eben einige Szenen an meinem geistigen Auge vorbei – meine erste längere Beziehung, in der ich fast abgestürtzt wäre – das Einzige, was ich mir nicht antat waren Drogen – also so echte – Unmengen an Alkohol war schon immer dabei – und Ziggis – und Sex, der ohne Alk nicht auszuhalten gewesen wäre.

Aber ich habe es überlebt – von 100 auf 0 – bei allen Thematiken.

Dann stand Karriere auf dem Plan – und ich schaffte es in kürzester Zeit, all das zu erreichen, was ich wollte – und dann dachte ich, in der Geborgenheit einer netten Beziehung Halt zu finden – was aber – so von außen betrachtet – einerseits den Anschein hatte, dass Alles perfekt wäre – wo ich aber innerlich emotional verkümmerte.

Und da war auch der ständige Überlebenskampf – aus meiner Sicht – weil die Schulden nie weniger wurden – sondern immer mehr – und ich dagegen nichts tun konnte – es zehrte an meinen Nerven und belastete mich extremst.

Ziemlich genau zum Stichtag der MidlifeCrisis – 1/2 Uranus gemäß Human Design – anders gesagt – beim Wechsel von den südlichen zu den nördlichen MondKnoten wechselte ich auch nochmals – die Umgebung – kurzfristig nachhaltig – und auch den Partner – um dann neu sesshaft zu werden.

Zu Beginn des nächsten großen Zyklus begann ich nochmals neu – nicht mehr ganz von vorne – aber es ging wieder einmal ums Überleben – was ich wieder schaffte – um es einige Jahre später nochmal zu riskieren – und mir wieder zu beweisen, dass ich es immer wieder schaffe = zu überleben.

Mittlerweile bin ich mir sicher, es ging nicht nur um das, was ich von Vater und Großvater mit schleppte – sondern es ging bisher immer wieder darum, zu überleben – wie schon ganz zu Beginn meiner aktuellen Inkarnation – geboren um immer und immer wieder ums Überleben zu kämpfen.

Aber ich mag nicht mehr – also leben mag ich schon – aber nicht mehr ums überleben kämpfen – ich will jetzt endlich all das genießen, was ich mir schon erarbeitet habe – ich gestehe es mir zu, auf das, was ich schon erreicht habe, stolz sein zu dürfen.

Es wird Zeit, wieder die Hängematte zwischen den Bäumen auf zu spannen – mich rein zu legen – und nen kühlen Drink zu geniessen.

Amamapau
so sei es

BeitragsBild von Peter H auf Pixabay


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