Ich habe einen starken Willen

Bullshit @Baby – solange du dir das täglich mehrmals vorsagen musst, hast du keinen – isso – und da fährt die Eisenbahn drüber. Ja, ich hab ein definiertes EgoZentrum – gemäß der Human Design Matrix – ich habe wirklich einen – wie in Summe 30 % der Menschheit.

Aber wenn du das nicht hast, wird auch die gebetsmühlenartige Wiederholung dieser Phrase nichts daran ändern. Ja – du kannst bei anderen mit naschen – wenn du jemanden real in deiner Nähe hast, die/der EgoZentrum definiert hat – aber sobald du aus deren Windschatten raus bist, stehst du wieder dort, wo du vorher standest.

War jetzt nicht nett?

Stimmt – aber ich hab das einfach sowas von satt, dass da draussen noch immer so viele rum rennen und jeder und jedem einreden, dass sie alles schaffen, was sie nur wollen – wenn sie denn einfach ihre Affirmationen und Suggestionen eben permanent widerkäuen, bis sie ihnen bei den Ohren raus stauben.

Ja – ich weiß – ich mache mich grade unbeliebt – aber was solls, mir ist lieber, ich kann mich auch morgen noch in den Spiegel schauen, ohne mir die Kehle durchschneiden zu wollen – also weiterhin einfach zu zu schauen, wie Menschen mit definiertem EgoZentrum – jenen mit offenen erklären, wie einfach das doch ist.

Nein – ist es nicht – nicht für Menschen mit offenem Ego, die auch keine/n PartnerIn an der Seite haben, die/der ihnen diese Willenskraft und Stärke quasi auf dem silbernen Tablett servieren. Ich habe ein definiertes EgoZentrum – und ich lebe alleine – und ich denke öfter darüber nach, dass mir das Alles nicht so leicht fallen würde, wenn ich dieses mein EgoZentrum offen hätte.

Nein – ist es nicht – einfach – für Menschen mit offenem EgoZentrum = immerhin 70 % der Menschehit – ja, auch für sie ist es möglich, aber oftmals nicht auf dem direkten Weg – daher ist es ja so wichtig – und wesentlich zielführender – direkt mit dem eigenen UnBewussten zusammen zu arbeiten – als irgendwelchen Gurus vorbehaltlos zu glauben, was die behaupten.

Ja – für die meisten derer, die wirklich wissen, was sie tun – und all das, was sie behaupten auch selbst erfolgreich durchgeführt haben – für die stimmt es – gemäß deren eigener Veranlagung – aber schon für die nächsten, die es – wie ich es immer flappsig nenne – die es einfach nur nachplappern – für die muss es nicht nur nicht stimmen – sondern kann komplett konträr verlaufen.

Daher predige ich – ja, auch ich predige – weiß ich – keinen vorgefertigten Regeln zu folgen – sondern immer und alles selbst überprüfen, ob das, was andere sagen – auch wirklich für mich passt – und nur dann, mich danach zu richten.

Stimmt – ich folge keinen vorgefertigten Strategien und Konzepten – ich nehme mir überall dort, wo ich etwas höre/sehe/lese, was sich für mich stimmig anfühlt – wo mein Generator anspringt, wenn ich damit in Kontakt komme – überall dort nehme ich mir das raus, was für mich passt – ja – ist einfach genau „meins“ – und nein – muss nicht für Andere passen.

Viele brauchen es einfach, wenn ihnen wer Schritt für Schritt erklärt – und wenn möglich sogar mehrmals täglich – was sie zu tun – zu machen – und zu unterlassen haben – und oftmals schaffen sie es trotzdem nicht, die Vorgaben in die Tat um zu setzen – weil es sie eigentlich – im Grunde – in den tiefsten Tiefen ihres Seins – überhaupt nicht interessiert – und sie es nur tun, weil „man“ das eben so tut.

Beim Korrekturlesen eines meiner Bücher wurde mal bemängelt, dass ich schreibe, dass man nicht „man“ schreiben soll – und ichs trotzdem tue – ja – tu ich – wenn ich etwas überspitzen möchte – wenn ich es plakativ meine – wenn ich versuche, Menschen dazu zu bringen, zu hinterfragen, wer dieser „man“ eigentlich ist – oder sein könnte.

Beim gleichen Buch gabs auch einen anderen Kommentar, dass ich zu viel über mich schreibe – naja, so hat jede/r ihre/seine Baustellen, die sie/er in meinen Werken wieder findet – weils eben dessen Filter sind – ich kommuniziere aus dem Selbst – ja, ist so – daher schreibe ich über meine Erlebnisse und Erfahrungen und Erkenntnisse – weil ich nichts so gut kenne als das, was ich schon erlebt habe.

Und wenn mir wer mit – das macht man aber nicht so – kommt, dann hinterfrage ich eben diesen „man“

  • Wer ist er/sie/es?
  • Was macht dieser er/sie/es?
  • Müßte ich ihn/sie/es kennen?
  • Was hat er/sie/es schon erreicht?
  • Wie relevant ist er/sie/es für mich als Individium?

Bezüglich – was hat er/sie/es schon erreicht? – noch ein Zusatz – was hat er/sie/es schon erreicht, was zu meiner aktuellen Aufgabenstellung relevant sein könnte?

  • Also wenn jemand ein ProfisportlerIn ist, nutzt mir das nicht zwangsläufig etwas, wenn ich mir ein OnlineBusiness aufbauen möchte.
  • Wenn jemand MotivationstrainerIn ist, nutzt mir das nur bedingt etwas, wenn ich einen OnlineShop getalten möchte.
  • Wenn jemand SpeakerIn ist, muss er/sie/es noch lange nicht wissen, was mir helfen könnte.

Er/sie/es sollte also zu dem Thema, welches ich gerade bearbeite – einschlägige Erfahrungen und Referenzen aufweisen können, damit ich mir überhaupt die Mühe mache, zu überlegen, ob ich ihm/ihr/es mögliche Kompetenz bescheinige, mich in dieser Thematik unterstützen und/oder weiter vorwärts bringen zu können.

Wenn mir jemand etwas erklären möchte – was ja auch immer wieder geschieht, ohne, dass ich darum gebeten hatte – weil man das in einigen VerkaufsSchulungen ja so lernt, dass man wildfremde Menschen belästigen sollte, um erfolg-&-reich zu werden – und auf meine Rückfrage dann meint, das hätte diese/r und/oder jene/r gesagt – dann hör ich gar nicht mehr weiter zu.

Ich hatte es schon erwähnt – ich kommuniziere aus dem Selbst – ich höre aber auch meist nur auf Menschen, die auch vin ihren Erfahrungen berichten können – kongruent und authentisch. Wer mit WischiWaschiGesülze und/oder Licht-und-Liebe daher kommt – wird sich wundern, wenn ich schneller verschwunden bin, als sie mich bemerkt hatten.

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen – solange jemand vor mir steht – oder irgendwo im Netz hockt – und predigt – ich habe einen starken Willen – kann ich mir in den meisten Fällen ein Lächeln nicht verkneiffen – und denke mir – „Träum weiter @Baby“.

Nochmal – ganz deutlich – soblad du etwas integriert hast – wenn du etwas wirklich lebst – und dabei ist es nicht nur gleich.gültig, sondern schlichweg egal – um welches Thema es sich handelt – wenn du es verkörperst, dann brauchst du dirs nicht täglich mehrmals vorbeten – weil dann lebst du es einfach.

Und ich halte sowieso schon lange nichts mehr von Affirmationen und Suggestionen und Powersätzen – weil sie einfach nur Hilfsmitteln sind, um irgendwas ins Laufen zu bringen – aber alle, die sich lebenslang daran fest klammern, werden sie auch ein Leben lang nicht los werden, weil sie ansonsten wieder dorthin zurück fallen, wo sie eigentlich weg wollten.

BeitragsBild von Maryam62 auf Pixabay


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