LL – Kapitel 25 => Festmahl

25-festmahl„Wenn du auf dich achtest und lernst dich selbst zu lieben, werden noch ganz viele Blumen dazu kommen.“ Die Berghexe wollte sie aufbauen, doch das war gar nicht nötig. Das Libellchen konnte sehen, das sie auf dem richtigen Weg war. Die einzelne Orchidee bestätigte ihr das. Ihr Ziel war natürlich ein farbenfrohes, gut duftendes Stückchen Land, doch das hatte Zeit. Ein Schritt nach dem anderen. Eine Blume nach der anderen. Das Libellchen wusste dass es Zeit war zu gehen. Sie musste sich nun wieder der Welt stellen. Das verkriechen im Himmelreich war vorüber.

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LL – Kapitel 22 => Brückentore

22-brückentoreDie Sonne strahlte hell, der See war ruhig und das Libellchen war am grübeln. MagdaLena störte sie nicht dabei. Sie hatte es sich im Gras gemütlich gemacht und wartete, bis das Libellchen das eben gehörte, verdaut hatte. „Kann mich nur ein Partner glücklich machen, der mir meinen Split schließt?“

„Nein. Also es ist so. Du bist immer auf der Suche nach Menschen die dir deinen Split schließen können, das können aber auch Freunde, Familie oder Arbeitskollegen sein. Du wirst dich bei diesen Menschen immer wohler fühlen als bei anderen. Wenn dir jetzt allerdings dein Partner deinen Split schließt kann es sogar so weit gehen, dass du in ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis stolperst. Dein Partner gibt dir dann etwas für dich ganz besonderes, und du würdest viel dafür tun, um das Gefühl zu behalten. Das kann sehr gut sein, kann aber auch für dich negativ sein. Weil du dir vielleicht mehr gefallen lässt, als bei jemanden der dir deine Split nicht schließt.“

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LL – Kapitel 14 => Neuigkeiten

14-neuigkeitenDer dritte Tag im Himmelreich beginnt für das Libellchen wieder mit Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze. Wahnsinn sie war erst 3 Tage hier und doch hatte sie schon soviel über sich selbst gelernt, dass sie das Gefühl hatte, schon wochenlang hier zu leben. Sie fühlte sich gut, wenn auch ein wenig erschöpft. Doch sie war auf jeden Fall neugierig was heute wieder alles auf sie zukommen würde. Sie schwang die Beine aus dem Bett und hüpfte fröhlich ins Badezimmer.

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LL – Kapitel 12 => Abendessen

12-abendessenDas Libellchen packte ihr Tagebuch ein und machte sich auf den Weg in das Esszimmer. Sie war noch immer ganz entspannt von der Massage und sie war irgendwie glücklich, weil sie das Gefühl hatte, heute einiges über sich selbst gelernt zu haben. Sie hoffte nur dass ihr MagdaLena helfen konnte, einen Weg für die Zukunft zu finden.

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LL – Kapitel 9 ==> Druck

09-druckDas Libellchen schwitzte. Sie hatte sich zwar schon in den Schatten gesetzt, doch sie schwitzte trotzdem. Vor ihr lag die zweite Seite ihrer „Hausarbeit“. Als Überschrift stand Stress und darunter hatte das Libellchen Druck geschrieben. Doch mehr war ihr dazu noch nicht eingefallen. Machte sie sich Stress wirklich selber? Sie hatte fallweise schon das Gefühl einem gewissen Druck ausgesetzt zu sein, aber der kam ja von ihrer Umwelt und nicht von ihr selber. Das Libellchen grübelte und schwitzte.

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LL – Kapitel 6 ==> Frühstück

06-frühstückFrisch gebadet und in einen Bademantel gehüllt verließ das Libellchen das Badezimmer. Sie wollte sich gerade Kleidung aus dem Schrank holen, da wanderte ihr Blick zum Balkon. Sie hatte ja noch gar nicht die Aussicht betrachtet. Also ging sie raus auf den Balkon und nun wußte sie warum es hier so ruhig war. Ihr Zimmer war auf der Seite des Himmels. Sie stand auf dem Balkon und sah nur blauen Himmel und weiße Schäfchenwolken. Und hin und wieder einen schlafenden Amor. Eine tiefe Zufriedenheit breitete sich in dem Libellchen aus. Ein göttlicher Ort.

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LL – Kapitel 5 ==> Zimmer

05-zimmerDas Libellchen wurde von einem Sonnenstrahl auf ihrer Nasenspitze geweckt. Sie hörte die Vögel zwitschern und erwachte mit einem guten Gefühl. Nach einer kurzen Phase der Orientierung wußte sie auch wieder wo sie war. Im Himmelreich. Ja wahrlich. Gestern war sie so schnell eingeschlafen dass sie sich ihr Zimmer gar nicht mehr angesehen hatte. Doch jetzt ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen, während sie sich die Augen munter rieb.

Sie lag in einem weichen Himmelbett. Alles war weich und anschmiegsam. Die Matratze fühlte sich an als wäre sie für sie gemacht worden. Direkt über ihr schwebte ein Traumfänger. Das Zimmer war in einem pastellfarbenen Fliederton gestrichen. Ein Künstler hat mit weißer Farbe ein interessantes Muster an die Wand gemalt. Es schien nicht so als würde es etwas bedeuten, doch die Linien beruhigten sie.

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