LL – Kapitel 25 => Festmahl

25-festmahl„Wenn du auf dich achtest und lernst dich selbst zu lieben, werden noch ganz viele Blumen dazu kommen.“ Die Berghexe wollte sie aufbauen, doch das war gar nicht nötig. Das Libellchen konnte sehen, das sie auf dem richtigen Weg war. Die einzelne Orchidee bestätigte ihr das. Ihr Ziel war natürlich ein farbenfrohes, gut duftendes Stückchen Land, doch das hatte Zeit. Ein Schritt nach dem anderen. Eine Blume nach der anderen. Das Libellchen wusste dass es Zeit war zu gehen. Sie musste sich nun wieder der Welt stellen. Das verkriechen im Himmelreich war vorüber.

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LL – Kapitel 19 => Ritual

19-ritualNach dem Abendessen führte Puschkin das Libellchen in den Garten. „Was ist eigentlich deine Aufgabe hier im Himmelreich?“ Das Libellchen war neugierig. Für sie gehörte der schwarze Panther zwar definitiv hierher, aber was er hier so tat, konnte sie noch nicht einordnen.

„Ich bin der Muserich für kleine Libellchen und große Berghexen“ knurrte der Panther. „Was bitte ist ein Muserich?“ „Der männliche Gegenpart zu einer Muse natürlich!“ Da musste das Libellchen schallend lachen. „Muserich, haha!“ Doch sie spürte auch dass er genau das war. Eine Inspirationsquelle für alle verlorenen Seelen die auf der Suche nach sich selbst waren.

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LL – Kapitel 12 => Abendessen

12-abendessenDas Libellchen packte ihr Tagebuch ein und machte sich auf den Weg in das Esszimmer. Sie war noch immer ganz entspannt von der Massage und sie war irgendwie glücklich, weil sie das Gefühl hatte, heute einiges über sich selbst gelernt zu haben. Sie hoffte nur dass ihr MagdaLena helfen konnte, einen Weg für die Zukunft zu finden.

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LL – Kapitel 9 ==> Druck

09-druckDas Libellchen schwitzte. Sie hatte sich zwar schon in den Schatten gesetzt, doch sie schwitzte trotzdem. Vor ihr lag die zweite Seite ihrer „Hausarbeit“. Als Überschrift stand Stress und darunter hatte das Libellchen Druck geschrieben. Doch mehr war ihr dazu noch nicht eingefallen. Machte sie sich Stress wirklich selber? Sie hatte fallweise schon das Gefühl einem gewissen Druck ausgesetzt zu sein, aber der kam ja von ihrer Umwelt und nicht von ihr selber. Das Libellchen grübelte und schwitzte.

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LL – Kapitel 7 ==> Arbeitsbeginn

07-arbeitsbeginnDie 2 Mädels wanderten durch den Garten. „Soll das heißen ich muß nur die Mauer einreißen und dann ist wieder alles in Ordnung?“ wollte das Libellchen wissen. „Das einreißen alleine reicht nicht. Du mußt herausfinden warum du die Mauer überhaupt gebaut hast. Wenn du nicht den Grund für den Mauerbau herausfindest, kann es jederzeit wieder passieren, daß du ganz unbewusst zum Bauen anfängst.

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LL – Kapitel 5 ==> Zimmer

05-zimmerDas Libellchen wurde von einem Sonnenstrahl auf ihrer Nasenspitze geweckt. Sie hörte die Vögel zwitschern und erwachte mit einem guten Gefühl. Nach einer kurzen Phase der Orientierung wußte sie auch wieder wo sie war. Im Himmelreich. Ja wahrlich. Gestern war sie so schnell eingeschlafen dass sie sich ihr Zimmer gar nicht mehr angesehen hatte. Doch jetzt ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen, während sie sich die Augen munter rieb.

Sie lag in einem weichen Himmelbett. Alles war weich und anschmiegsam. Die Matratze fühlte sich an als wäre sie für sie gemacht worden. Direkt über ihr schwebte ein Traumfänger. Das Zimmer war in einem pastellfarbenen Fliederton gestrichen. Ein Künstler hat mit weißer Farbe ein interessantes Muster an die Wand gemalt. Es schien nicht so als würde es etwas bedeuten, doch die Linien beruhigten sie.

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LL – Kapitel 4 ==> Bewohner

04-bewohner„Komm mit ich zeig dir den Rest des Hauses“. MagdaLena nahm sie wieder bei der Hand und Libellchen folgte ihr Richtung Halle. Dort angekommen hatte Libellchen das Gefühl, als würde ihr Pandora ein Luftbussi zuwerfen. Diese Blume war einfach süß. Sie mußte lächeln. Da fiel ihr wieder ein was MagdaLena vorher gesagt hatte. „Du hast gemeint die Amors fühlen sich bei uns wohl. Wer wohnt den noch hier?“

„Also Pandora hast du ja schon kennen gelernt und dann wäre da noch Puschkin.“ „Habe ich da meinen Namen gehört?“ die Frage klang wie ein angenehmes Knurren. Libellchen drehte sich ganz vorsichtig um. Vor ihr stand ein schwarzer Panther. Sein Fell glänzte als käme er direkt aus der Dusche. Er hatte einen stolzen erhabenen und doch geschmeidigen Gang. Und obwohl er ein Panther war, wirkte er nicht bedrohlich. Das Libellchen hatte keine Angst vor ihm, obwohl ihr so große Raubkatzen normalerweise nicht geheuer waren.

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