Affirmationen & Suggestionen & PowerSätze versus Rituale

Oder auch – warum ich Rituale liebe & vom Rest eher weniger halte.

Und auch gleich – wieder mal – dazu geschrieben – meine persönliche Erfahrung & meine persönliche Meinung – muss mit deiner nicht zusammen stimmen. Aber wenn du mit den Ergebnissen deiner Affirmationen und Suggestionen und Powersätze nicht so zufrieden bist, wie du es gerne wärst, dann lies einfach diesen Beitrag 😉

Also falls du mich noch nicht kennst – ja, du liest richtig – ich halte nichts von Affirmationen und Suggestionen und Powersätzen, die man sich tagtäglich – vielleicht sogar auch noch mehrmals – immer und immer wieder runter betet – möglicherweise noch vor dem Spiegel – weil sie werden nicht nur zu Routinen – sondern zu Gewohnheiten – also das runter beten – und wenn dus mal nicht machst, fällst wieder in den früheren Alltagstrott zurück.

Jupp – isso – hab ich selbst mehrmals erlebt – nicht nur bei mir – auch bei anderen. Selbstverständlich hatte ich damals – in den frühen 80ern des vorigen Jahrtausends auch so angefangen. Aber ich hatte bald fest stellen müssen, dass ich damit letztendlich ständig in diesen Routinen gefangen bleibe – und sie zu regelmäßigen Gewohnheiten machen musste, um die Frequenz halten zu können.

Dann fand uns 2001 „unser Haus“ – und das erste war ein Feuerplatz – nein, keiner um Würstel zu grillen oder MarshMallows braten – sondern einer, um Rituale zu feiern – konkret = FeuerRituale mit Trommeln und was uns sonst noch so einfiel.

Diese Rituale führte ich auch nach meiner Scheidung, 2008, weiter – eigentlich intensivierte ich sie noch – doch irgendwann verloren sie sich im Nirwana – und ich hab erst heuer wieder begonnen, mal das Haus wieder gscheit aus zu räuchern – sollte ich öfter machen – und auch endlich das Holz hinten weg karren, damit wir wieder sitzen können.

Was unterscheidet nun ein Ritual – in Vergleich zu Affirmationen & Suggestionen & Powersätzen?

  • Rituale brauchen nicht ständig wiederholt zu werden
  • Sie gehen direkt ins UnBewusste

Wobei – ich stell dir einfach das gestrige Posting von Matthias von Matuschka rein, welcher meine Vorliebe für Rituale scheinbar auch teilt – und es auch so perfekt auf den Punkt bringt – und der Anstoss war, diesen Beitrag vor zu ziehen 😉

© Matthias von Matuschka

Für mich sind Rituale eine tolle Möglichkeit, mit meinem UnBewussten in Kontakt zu treten – nicht, um es auf irgend welche neuen Glaubenssätze zu programmieren – oder ihm auf zu tragen, was es zu tun hat – sondern eben in freundschaftlicher und entspannter Weise – indem wir gemeinsam ein Ritual zelebrieren.

Ich initiiere das Ritual – gebe das Thema vor – und dann darf geschehen, was geschehen möchte – und wenn ich spontan umschwenke und letztendlich ganz was anderes mache, als ich mir vorher vorgestellt hatte – dann darf das auch sein – da verlasse ich mich ganz auf die Führung meines UnBewussten.

Wobei auch jegliche normale und alltägliche Handlung zu einem Ritual werden kann – wenn sie bewusst durchgeführt wird – und/oder – mit genau der Intention initiiert wird.

Nochmal kurz zusammengefasst – meiner Erfahrung nach sind das 2 ganz unterschiedliche Ansätze

  • Affirmationen und Suggestionen und Powersätzedienen dazu, unser UnBewusstes zu be4einflussen und zu konditionieren – durch die permanente Wiederholung.
  • Rituale sind meist einmalige Aktionen, die einen ganz bestimmten Fokus haben, durch den wir unserem UnBewussten zeigen, worum es uns geht.
  • Wobei für mich auch gefürte Meditationen in die Richtung von Ritualen gehen – diesen Zugang zum UnBewussten, den wir im Wachzustand meist nicht so intensiv erreichen.

Nochmals – ja – Affirmationen und Suggestionen und Powersätze sind ein guter Einstieg, überhaupt mal mit irgend etwas in Richtung PersönlichkeitsEntWicklung zu beginnen – aber auf Dauer wird das entweder zu langatmig – oder auch zu mühsam – werden, täglich die gleichen Phrasen runter zu beten – sie verlieren einfach auch ihre Wirkung – weil sie sind selten bis nie echt – sondern stammen „aus der Feder“ – von jemand anderen.

Letzteres trifft natürlich auch bei Ritualen zu – wenn man sie „nur“ konsumiert werden – daher ist es eben ganz wichtig – sich selbst immer bewusster zu werden – und wieder mit sich in Beziehung zu kommen – und dabei unterstützt eben auch die Human Design Matrix ganz hervorragend.

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