Selbst kreierte LebensDramen

Der beste Freund meines Großvater hat dessen Konstruktionspläne für unterschiedlichste Maschinen „gestohlen“ und diese dann im eigenen Namen zum Patent angemeldet.

permanente Aussagen meines GroßVaters

Der beste Freund meines Vaters hat meinem Vater hintergangen und mit dessen Filmen letztendlich ein Vermögen verdient.

permanente Aussagen meines Vaters

Mit diesen Geschichten war ich aufgewachsen – wen wundert es da, dass ich selten „beste FreundInnen“ hatte – und wenn, haben sie mich irgendwie gelinkt. Andererseits gab es da eben auch jahrzehntelang meinen ganz persönlichen GlaubensSatz:

Mit meinen Ideen wird niemand reich

Bis ich drauf kam – „niemand“ schliesst auch mich mit ein 😦

Also habe ich begonnen, diese alten Thematiken auf zu arbeiten – weil ich dachte – packe es an der Wurzel, dann verschwindet das karmische – und zurück bleiben Fakten, dass es nichts mit mir zu tun haben muss – und ich mir daher auch selbst nicht länger mein Leben selbst schwer machen muss.

Anders gesagt – wenn ich für mich das Drama auf.löse, braucht es auch niemand weiter tragen – daher schreib ich auchs hier in diesem Blog und nicht in meinem privaten – weil es mal wieder ein gutes Beispiel dafür ist, dass viele LebensDramen oftmals selbst kreiert sind – und daher auch einfachund leicht gelöst werden könnten.

Also die erste Erkenntnis damals war – wenn niemand mit meinen Ideen reich wird, dann auch nicht ich. Danach kam die Frage – woher kommts? Und das dann mal gleich zurück gegeben – was nicht wirklich viel brachte. Daher war ein anderer Weg nötig – und ich hab mirs konkret angeschaut, worum es gehen könnte.

Hätte mein Großvater Anzeige erstattet, dann wäre es zwar zu einem Gerichtsverfahren gekommen – aber möglicherweise hätte man ihm zugunsten Recht gesprochen und er hätte glücklich und zufrieden – und vielleicht sogar reich – leben können.

Hätte mein Vater das Kleingedruckte in den Vereinbarungen gelesen – und sich nicht träumerisch vor der Realität geflüchtet – wäre ihm diese EntTäuschung erspart geblieben.

Beide haben immer nur auf die Schuld ihrer Freunde geschaut – nie auf ihr eigene MitSchuld – und auf ihr Versäumnis, etwas dagegen unternommen zu haben. Ja – auch ich hatte lange Jahre so gelebt und dahin vegetiert – bis ich zur Jahrtausendwende das DramaDreieck für mich entdeckt habe – und (s)ich mein Leben – von Grund auf – verändert hat/habe.

Noch eins vorweg – ich habe es gegen Ende des vorigen Jahrtausends in der klassischen Transaktionsanalyse kennen gelernt – und arbeite seither auch mit den klassischen Bezeichnungen von

Täter & Opfer & Retter

Und ja, für mich ist ein ein Zeichen von Oberflächlichkeit, wenn jemand glaubt, die Begrifflichkeiten umbenennen und dadurch abschwächen zu müssen – oder – anders gesagt – zweifle ich daran, dass diese Menschen wirklich wissen, wovon sie sprechen, wenn sie nicht mal die tradierten Begriffe verwenden.

Ja – stimmt – bei Human Design sehe ich das etwas anders – aber das hat auch noch nicht so eine lange Tradition – und in meinem Buch Seelenheil habe ich die Überbegriffe der Gruppen auch abgwandelt zu denen, die ich in meiner Ausbildung gelernt hatte – einfach aus dem Grund, weil ich damit unnötigen Streß verwenden wollte.

Aber die heutigen „Coaches“ wissen ja manchmal gar nicht, das es da tradierte Begrifflichkeiten gibt – weil sie wieder mal einfach nur was nach plappern, was sie erst vor Kurzem irgendwo gehört hatten. Und sie hinterfragen auch den größten Bullshit nicht – weil ihn wer behauptet, den sie gerne auf einen Sockel stellen wollen.

Aber bleiben wir beim Drama – Vater und GroßVater waren ihr Leben lang Opfer der Umstände – meine Mutter auch – wobei – die war die größte Märtyrerin vor dem Herrn – hat ihr OpferDasein also noch mehr perfektioniert als die beiden Männer zusammen gerechnet 😉

Wobei meine Mutter ein typisches Beispiel für das DramaDreieck in sich war:

  • Sie stand nächtens auf, um meinem Vater Milch zu wärmen, damit er seine Ovomaltine trinken konnte, weil er ja nichts auf die Reihe bekam und ohne sie verhungern würde = Retter
  • Sie erzählte jedem – auch denen, die es nicht hören wollten – wie arm sie doch sei, wei er sich immer bedienen ließ und haushaltstechnisch zu nichts fähig war = Opfer
  • Sie stand nächtens auf, um meinem Vater Milch zu wärmen, damit er seine Ovomaltine trinken konnte – weil sie glaubte, ihn dadurch so weit abhängig zu machen, dass er sie unbedingt brauchen würde = Täter

Erst nach meiner letzten Ehe wurde mir klar, was das eigentliche Thema war – sie war eine ausgewachsene Narzisstin, die eben immer und überall und Alles kontrollieren musste.

Was das jetzt mit meiner letzten Ehe zu tun hatte? Naja, ich hatte mehrfach kommuniziert, dass mein LetztEx ein präpotentes MachoA…L…. war – wobei – stimmt ja gar nicht, er war ja „nur“ ein kraftloser EgoManifestor, der sich ne Sklavin halten wollte, die ihm MutterErsatz spielen würde.

Und ja – ich hatte mit gespielt – sowohl damals bei meiner Mutter – als auch bei meinem LetztEx – und den Intrigen meienr Vorgängerin – weil ich wollte es noch einmal auf die harte Tour lernen – da die vorherigen leisen Hinweise nihct das gebracht hatten.

Und da gibt es eben nicht nur Narzissten – sondern auch die, die sich beherrschen lassen – was jahrzehntelang meine Rolle war – welche ich dann erst nach meiner letzten Scheidung immer mehr ablegen konnte – also je bewusster ich mir wurde, desto weniger Macht hatten irgendwelche Narzissten über mich.

Doch – einmal hatte ichs mir noch HardCore gegeben – wobei das auch in meinem Naturell mit der zyklischen Reifung liegt – ich geb mirs immer wieder – auf unterschiedlichen Stufen der Evolution – ja – bei mir kommen immer wieder die gleichen – teilweise uralten – Thematiken hoch.

Aber – ich erkenne es immer schneller – und kann auch immer schneller aus dem Drama aussteigen. Wobei ich heute eigentlich über das DramaDreieck allgemein schreiben wollte – naja, auch gut – dann eben das nächste Mal 😉

Was ist jetzt das eigentliche Thema all der Geschichten?

Mein Vater und GroßVater liessen sich benutzen – von ihren Freunden – von meiner Mutter – ich ließ es auch zu – von meiner Mutter – von meinen Exen – von meinen PartnerInnen – so lange ich es nicht hinterfragte, warum ich grad mal wieder das tue, was ich tue.

Und da schwebt ja das eine große DamoklesSchwert über mir, welches mir noch immer nicht bewusst ist, ob es so ist, wie es ist – das würde dann zumindest auch meinen ganz persönlichen Ursprung dieses Themas klären.

Aber eigentlich ist es nicht ausschlaggebend, ob es da eben diesen Mißbrauch gab – oder ob es noch einen ganz anderen Hintergrund gibt, warum ich an die ersten ca. 14 Jahre meines Lebens keine Erinnerung habe – weil das einzig wirklich wichtige ist, wie ich – im Hier und Jetzt – damit umzugehen gedenke – ob ich es noch einmal zulasse – oder nicht.

BeitragsBild von Sasin Tipchai auf Pixabay


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